WARUM FREIHEIT NUR GELINGT, WENN DU DIR ALLES ERLAUBST ODER WARUM DU SCHULD BIST AN DEINEM GLÜCK

 

Freiheit…

  • für viele so bedeutsam
  • für viele die einzige Motivation
  • für viele ein Brauchen
  • für viele eine Sehnsucht
  • für viele eine Neverending-Story

 

Zu all den Vielen habe ich mich jahrzehntelang gezählt. Freiheit war immer der Filter für meine Entscheidungen, die Schablone fürs Leben gestalten, die Vision, die mich motiviert hat, das No-Go für Beständigkeit, Sicherheit und Verbindlichkeit, der Spiegel meines EigenSinns, die Unabhängigkeit in meinen Beziehungen…

Jahrelang war mein Fokus nur auf Freiheit gerichtet. Und ich nahm mir das Recht, diese Freiheit zu leben. Wenn ich in meinem Umfeld mit meinem Freiheitsdenken an Grenzen gestoßen bin, dann hab ich um mein Recht diskutiert – mich gerechtfertigt. Doch wozu? (Mehr auch dazu im Blog: Warum andere Recht haben, wenn sie recht haben.)

 

Wozu muss ich meine Freiheit rechtfertigen?

Woher kommt überhaupt diese riesengroße Sehnsucht nach Freiheit?

 

Ich war all die Jahre nur mit dieser Freiheitsbrille unterwegs und habe überhaupt nicht bemerkt, dass ich mir meine Unfreiheit ständig selbst kreiere. Die Unfreiheit im Finanziellen, in Beziehungen, im System. Je größer diese gefühlte Unfreiheit wurde, desto größer wurde mein Drang in Freiheit auszubrechen, um Freiheit zu kämpfen, mir Freiheit zu nehmen.

Ich wollte selbstständig sein, also machte ich das auch beruflich. Ich wollte nach dem Ende einer Beziehung nicht mehr in einer kleinen Kellerwohnung leben, also zog ich in ein großes Haus. Ich wollte raus aus dem System und ging auch da in den Widerstand. Der Gewinn des Gefühls von Freiheit ist riesig, aber immer nur von kurzer Dauer – es gleicht einem Tanz auf einem Drahtseil. Denn je mehr ich mich auf die eine Seite der Medaille gestürzt habe, desto mehr bin ich auf der Wippe auf den Gegenpol gefallen: Widerstand von außen, Begrenzungen, Unzufriedenheit…

 

Die Sehnsucht nach Freiheit ist nichts anderes als eine Sucht.

 

Und der Junkie schwelgt und genießt sie auf der oberen Welle. Doch wenn er nicht nachlegt in seinem Freiheitsmodus, dann fällt er wieder in die scheinbare Unfreiheit… in die Ohnmacht und macht viele und vieles dafür verantwortlich… nur nicht sich. Und in dieser Ohnmacht baut er wieder Kräfte auf, um gegen die Unfreiheit anzukämpfen. Und die verwandeln sich wieder in Kräfte, um etwas zu gewinnen! Denn die Sucht will ja genährt werden!

 

Was für ein Irrsinn: Ein Hamsterrad und das reinste Schattenboxen!

 

Doch irgendwann war Schluss. Ich wollte mich nicht mehr im Kreis drehen und hab noch einen größeren Schritt in die Freiheit gemacht ohne Sicherheitsnetz. (Mehr dazu im Blog: Von einer, die auszog, um das Brauchen nicht mehr zu brauchen.) Und das war richtig – für das ErLEBnis, die Erfahrung und die Erkenntnisse = fürs LEBEN – aber es wäre nicht notwendig für den richtigen Weg gewesen! Denn wir brauchen keinen richtigen Weg! (Das wäre Überleben – Hindernisse vermeiden.)

 

Ich kann auch sehnSÜCHTIG nach dem richtigen Weg sein oder nach etwas Sinnvollem oder nach Frieden oder nach Gerechtigkeit oder nach Erfolg…

 

Alles wird zur Sehnsucht, wenn ich mich als Opfer fühle, eingeängt, unfrei und ohnmächtig. Dann hab ich nur das im Blick, was fehlt, was ich nicht erlebe. Und ich missachte, das was ist und das was in Ordnung ist. Doch der Widerstand ist mir nicht bewusst, denn ich will ja nur das „Gute“ sehen.

Und wenn ich genug von meiner Opferrolle und Ohnmacht habe und mir die Freiheit nehme und ausbreche, dann werde ich mich mit Widerstand konfrontieren. Denn, dann ruf ich die Täter aufs Spielfeld – die, die mir meine scheinbaren Grenzen aufzeigen. Denn es ist ein Spiel innerhalb der Polaritäten von schwarz und weiß. Das Opfer-Täterspiel wird so kein Erleben von Freiheit, sondern ein Kampf um Freiheit.

 

Aber zum Spielen muss ich immer AUFS Spielfeld!

 

Da kann ich außerhalb so viel schimpfen, heulen und rechtfertigen wie ich will! Erst auf dem Spielfeld werde ich zum Schöpfer, zum Urheber für mein Glück.

Wenn ich scheinbar nie dort bin, wo mein Leben stattfinden soll, dann liegt das nicht am Spielfeld und am Leben und an den bösen Menschen und den Scheiß-Situationen, dann liegt das einfach an meiner Ohnmacht. An meiner Macht (=Verantwortung), die ich nicht nehmen will. Denn mein viel größerer Gewinn scheint es, das Umfeld, das System, meine Erlebnisse dafür verantwortlich zu machen. Ja, Opfer sein ist sehr machtvoll!

 

Nochmal zum Mitschreiben: OHN(e)MACHT bedeutet OHNE VERANTWORTUNG!

 

Und was auch immer dir zugestoßen ist, du kommst nicht drumherum, dich als Urheber zu sehen.
Das ist der erste Schritt in die Freiheit!

Der zweite Schritt ist, dich nicht zu verurteilen, dass du der Urheber deiner Situation warst!

Denn jetzt kommt die eigentliche Freiheit: DASS DU DIR ALLES ERLAUBST!

 

Und nein, ich meine damit nicht die Taten und Handlungen – also die Freiheitsausbrüche und Kämpfe um Freiheit. Ich meine damit, deine Gefühle, die sich als Widerstand gegen dich richten.

 

ausdruck-von-liebe

 

Erlaubst du dir, dass du der Urheber deines Lebens und somit deiner Erlebnisse bist?

 

Wenn du Freiheit brauchst, sagst du dir, dass das, was ist, dich unfrei macht. Und da jedes Erlebnis der Ausdruck deiner Einstellung ist, drückst sich diese Wahrheit, also deine Unfreiheit immer aus. Jedes Erlebnis ist der Spiegel deiner bewussten oder unbewussten Sichtweise. Und somit bist du immer der Urheber deiner Situation.

 

Wenn du das voller Verantwortung annehmen kannst, dann siehst du, wie sich deine innere Welt ausdrückt.

 

Und um dich frei zu fühlen, gilt es nicht, diese innere Welt zu verändern, sondern sie einfach zu erlauben. Den Widerstand in dir einfach zu erlauben. Kein Verändern, kein Verbessern, nur deinem Widerstand die Freiheit zu schenken.

 

Denn alles was frei ist, strebt zum Licht. Du musst nichts tun.
Erlauben ist Zulassen ist Loslassen ist SEINlassen!

 

lass-dich-sein

 

Erlaubst du dir, dass du dich unfrei fühlst?

Es ist nur ein Gefühl, das du erschaffen hast, weil du glaubst, Freiheit zu brauchen.

 

Erlaubst du dir, dass du Freiheit nicht mehr brauchst?

Denn Freiheit ist nicht das Gegenteil von Unfreiheit. Freiheit ist der Zustand, dass du frei bist und aus dem heraus handelst. Freiheit ist kein Ziel! Freiheit ist ein Ursprung, das dich frei sein lässt, wenn du es willst. Freiheit ist die Einstellung zu leben – nicht zu überleben! Freiheit ist, das Nichts zu erlauben, aus dem ALLES entsteht!

 

Freiheit ist, frei zu sein für das, was das Leben mit dir vor hat.

Freiheit bedeutet, sich nicht mehr dem Wünschen, Wollen und dem scheinbar Guten hinzugeben, sondern zu erkennen, dass alles da ist und alles in Ordnung ist. Dass es nur die Bewertung zu etwas Gutem oder etwas Schlechtem macht.

Und genau in dieser Ordnung, kannst du erfahren, dass DU in Ordnung bist und auch nicht unfähig, dein Leben so zu leben, wie du Freude daran hast. Und dann brauchst du auch kein Recht und keinen Sieg und kein Brauchen mehr, dann zeigt sich alles, was sich zeigen will… dann zeigt sich alles, was FREI ist.

Und genau in dieser Ordnung kannst du auch erfahren, welche Widerstände ans Licht kommen und frei werden wollen. Wenn du mit dem, was ist, nicht zufrieden bist. Dann erlaube dir, damit nicht zufrieden zu sein. Erlaube dir aber auch, damit zufrieden zu sein.

 

  • Erlaube dir, enttäuscht zu werden und dich selbst zu enttäuschen.
  • Erlaube dir, zu scheitern.
  • Erlaube dir, zurückgewiesen zu werden.
  • Erlaube dir, allein zu sein.
  • ERLAUBE DIR ALLES – DANN BIST DU FREI!

 

Dann brauchst du keinen anderen Ort, keinen anderen Job, keine andere Familie, keine andere Situation. Dann darf alles so sein. Dann darfst du aus deiner Urheberrolle dein Leben gestalten und nicht mehr aus der Opferrolle das Schlachtfeld eröffnen.

 

Und erst wenn alles so sein darf, verändert es sich! Du darfst nur den Widerstand loslassen. Du musst nichts mehr DAFÜR tun. Du handelst einfach.

 

Natürlich kannst du immer noch die große Reise machen, aber nicht mehr, weil du die Freiheit brauchst, sondern weil du dich in deiner Freiheit erleben willst. Und dann machst du diese Reise auch nicht mehr, weil du auf dem Weg zu dir bist – hör auf dir die Möhre immer wieder vor zu halten – sondern weil du dich auf deinem Weg erleben willst – weil du erLEBEN willst – alles was du willst – mit und ohne Sinn!

liebe-erfahren

 

Solange ich auf dem Weg war, hab ich auch immer geglaubt, dass ich mich finden muss, um irgendwann anzukommen.
Aber im größten Sumpf hab ich erkannt, dass ich schon längst da bin. Und ich musste nur meine wahrgemachte Illusion sein lassen.
Wenn ich glaube, mich finden zu müssen, wird das Ergebnis immer in der Zukunft sein, nie im Hier und Jetzt. Also nicht möglich.
Es wirkt sich immer nur meine Wahrheit aus.

 

Wenn du begriffen hast,…

  • dass du schon immer frei warst,
  • dass du nie wo anders warst als bei dir,
  • dass du schon immer richtig warst,
  • dass schon immer alles in Ordnung war…

… und du nur durch deine Illusionsbrille dir den Blick versperrt hast, dann erkennst du, dass alles da ist und schon immer war: Liebe, unbändig und unendlich und grenzenlos, Frieden, Freiheit, Fülle… alles, was ist, war schon immer da.

 

Erst die Erlaubnis, dass ich mich nicht mehr suchen muss, hat mich zu dieser Freiheit geführt.

 

Es geht niemals um einen richtigen oder falschen Weg. Es wird immer nur stimmig sein, wenn du richtig bist – erkennst, dass DU richtig bist und schon immer richtig warst!
Dann hast du alle Motivation und alle Liebe, die du brauchst, um zu erleben, was du erleben willst!
Nichts von Außen ist mehr notwendig!
Und du brauchst nichts dafür tun oder an dir arbeiten!
Nur die Widerstände erkennen und als Illusionen entpuppen!
Es ist einfach und es macht Spaß – wenn du es dir erlaubst!

 

 

Spiel nicht UM Freiheit oder Liebe oder Frieden oder Gerechtigkeit oder Fülle…
Spiel IN Freiheit Liebe oder Frieden oder Gerechtigkeit oder Fülle…

 

  • Wie wäre es, wenn du nur eine neue Perspektive auf dein Leben bräuchtest, um zu sehen, welche Illusionen du zur Wahrheit gemacht hat – um zu erkennen, welche Wahrheit du WAHR gemacht hast.
  • Wie wäre es, wenn du mit diesem Perspektivenwechsel ein völlig neues Gefühl bekommst, wie frei du bist und wie du durch diesen neuen Freiraum lustvoll dein Leben nach deinen Vorstellungen gestalten kannst…
  • Wie wäre ein LebensWandel ohne Angst, ohne Müssen, ohne Handlung, ohne Kümmern… nur mit deiner Erlaubnis!

 

Ich begleite dich bei deinem LebensWandel:

Im Erlaubnis-Prozess für deinen LebensWandel gibt es kein Brauchen. Du brauchst mich nicht – ich verwandle nur deine Fragen zu Antworten und deine Antworten zu Fragen. Und du darfst erleben, dass bereits alles richtig ist bei dir, dass du nur einen neuen Blickwinkel brauchst, um es zu sehen. Die Antworten sind logisch – dein Verstand wird sich riesig freuen! Die Antworten liefern dir einen neuen Blickwinkel und du darfst endlich Frieden schließen mit deinen Widerständen, Ängsten und Bedürfnissen. Nur das hält deine Unstimmigkeit am Leben!
Diese Gespräche sind einfach pure Hingabe… und machen riesig Spaß… für beide!

Hier erfährst du mehr zum LebensWandel-Prozess.

 

Als Visions-Architekten wollen Matthias und ich euch dabei unterstützen, eure Größe zu leben, nicht durch Aufbau und Handlungen, sondern durch Abbau sämtlicher geistiger Illusionen, die dich schützen, das zu leben, was du bist! Du kannst entscheiden, ob du diesen Schutz noch brauchst oder dein Leben aufs Äußerste Willkommen heißt… denn Leben geschieht, wenn du es lässt!

 

Ich freu mich riesig!!!

Alles Liebe!

nur-moni

 

 

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2 Comments

  • Maike sagt:

    Liebe Monika,
    vielen Dank für diesen tollen Artikel! In Freiheit sein (innerlich vor allem in seinen Gedanken!!!) so viel wertvoller als die ewige Suche nach Freiheit.
    Liebe Grüße
    Maike

    • Liebe Maike,
      wie schön, dass meine neue Freundin gleich meinen neuen Blog kommentiert!!! 😉
      Ich freu mich… ja frei SEIN ist so viel einfacher als die ewige Suche nach dem Ankommen!

      Ganz liebe Grüße… auch an die Taschendamen! 😉
      Moni

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